EU-Drohnenverordnung 2026: Alle Drohnengesetze im Überblick

Auf der Verpackung deiner neuen Drohne steht „C1“, im Handbuch ist von A1/A3 die Rede, und im Forum ist sich niemand einig, ob du jetzt einen Führerschein brauchst. Die EU-Drohnenverordnung wirkt auf den ersten Blick unübersichtlich, folgt aber einer klaren Logik. Wenn du die Grundstruktur kennst, kannst du jede einzelne Regel schnell einordnen.
Die europäische Drohnenverordnung ist die Grundlage aller Drohnenregeln in Deutschland und Österreich. Nationale Drohnengesetze ergänzen sie, etwa bei Flugverbotszonen, Versicherungspflicht und Registrierung. Dieser Ratgeber richtet sich an Drohnenpiloten in beiden Ländern, die privat oder gewerblich fliegen und einen verlässlichen Überblick über die EU-Regeln und ihre nationale Umsetzung suchen. Du stehst noch ganz am Anfang? Dann hilft dir unser Einstieg Drohnenpilot werden bei der Orientierung.
Das musst du wissen
- Die EU-Drohnenverordnung gilt in allen EU-Staaten sowie in Norwegen, Island, Liechtenstein und der Schweiz. Ergänzend legt jedes Land eigene Flugbeschränkungsgebiete (Geo-Zonen) fest.
- Jeder Flug fällt in eine von drei Betriebskategorien: offen, speziell oder zulassungspflichtig. Die meisten Flüge finden in der offenen Kategorie statt, für die du keine Genehmigung brauchst.
- Die Klasse deiner Drohne (C0 bis C6) entscheidet, wie nah du an Menschen fliegen darfst und welchen Kompetenznachweis du brauchst.
- Ab 250 g oder mit Kamera registrierst du dich als Betreiber, in Deutschland beim LBA und in Österreich bei Austro Control. Eine Drohnen-Haftpflichtversicherung ist in beiden Ländern zusätzlich Pflicht.
- Neu seit 2025/2026: SORA 2.5 in der speziellen Kategorie, die ersten EU-Kompetenznachweise laufen ab, und in Deutschland gelten neue Regeln für Kontrollzonen an Flughäfen.
Wo gilt die EU-Drohnenverordnung?
Die EU-Drohnenverordnung gilt in allen 27 EU-Mitgliedstaaten sowie in Norwegen, Island, Liechtenstein und der Schweiz. Rechtlich besteht sie aus zwei Teilen: Die Durchführungsverordnung (EU) 2019/947 regelt den Betrieb, die Delegierte Verordnung (EU) 2019/945 die technischen Anforderungen an Drohnen und ihre Hersteller. Auf EUR-Lex kannst du beide Verordnungstexte auch als PDF herunterladen.
Für Flüge in geschlossenen Räumen gilt die Verordnung nicht. Andere Vorschriften wie das Hausrecht oder der Datenschutz gelten dort aber weiterhin.
Für Reisen ist ein Punkt wichtig: Du registrierst dich nur in dem Land, in dem du deinen Hauptwohnsitz hast. Registrierung und EU-Kompetenznachweis gelten anschließend in allen genannten Ländern. Was du bei Flügen im Ausland zusätzlich beachten solltest, haben wir in unseren Tipps für Reisen mit der Drohne zusammengefasst.
Was ist 2026 neu bei der EU-Drohnenverordnung?
Das Grundgerüst gilt seit dem 31.12.2020 unverändert: drei Betriebskategorien, Drohnenklassen, Registrierungspflicht und EU-weit gültige Kompetenznachweise. Am 01.01.2024 endete die Übergangsphase, in der Drohnen ohne Klassenkennzeichnung noch großzügiger eingesetzt werden durften. Auch die im Juni 2026 aktualisierten Easy Access Rules der EASA bringen für die offene Kategorie keine neuen Alltagsregeln.
Für dich sind vor allem diese Neuerungen relevant:
- SORA 2.5 in der speziellen Kategorie: Seit dem 29.09.2025 ist die überarbeitete Methodik zur Risikobewertung EU-weit anwendbar. In Deutschland werden Erstanträge seit Januar 2026 nur noch nach SORA 2.5 bearbeitet. Bestehende Genehmigungen nach SORA 2.0 lassen sich höchstens bis zum 31.12.2027 verlängern.
- Die ersten Führerscheine laufen ab: Die EU-Kompetenznachweise aus dem Jahr 2021 erreichen 2026 das Ende ihrer fünfjährigen Gültigkeit. Die Verlängerung läuft online, in Deutschland beim LBA und in Österreich über dronespace.
- Neue Regeln für Kontrollzonen in Deutschland: Seit dem 06.08.2026 teilt die DFS die Kontrollzonen der von ihr betreuten Flughäfen in vier Zonen ein. Direkt am Flughafen brauchst du immer eine individuelle Freigabe, in den äußeren Zonen gilt unter Auflagen eine allgemeine Freigabe mit Höhengrenzen.
Schon seit dem 01.01.2024 in Kraft, aber oft übersehen: In der speziellen Kategorie darf jede Drohne nur noch mit aktiver Fernidentifizierung fliegen.
So hängen EU-Drohnenverordnung und nationale Drohnengesetze zusammen
Die EU-Drohnenverordnung gilt in allen Mitgliedstaaten unmittelbar und muss nicht erst in nationales Recht übertragen werden. Wo sie den Staaten Spielraum lässt, ergänzen nationale Drohnengesetze die EU-Regeln: in Deutschland vor allem das Luftverkehrsgesetz (LuftVG) und die Luftverkehrs-Ordnung (LuftVO), in Österreich das Luftfahrtgesetz (LFG). Sie regeln zum Beispiel Flugverbotszonen, die Versicherungspflicht, zuständige Behörden und Gebühren.
Innerhalb der EU-Drohnenverordnung bestimmen zwei Bausteine, welche Regeln für deinen Flug gelten:
- Betriebskategorie: Wie riskant ist dein Flug? Daraus folgt, ob du eine Genehmigung brauchst.
- Drohnenklasse: Welche technischen Eigenschaften hat deine Drohne? Daraus folgt, in welcher Unterkategorie und mit welchem Nachweis du fliegen darfst.
Dazu kommen Pflichten, die unabhängig vom einzelnen Flug gelten: Registrierung, Kennzeichnung, Kompetenznachweis und Versicherung. Die folgenden Abschnitte erklären alle Bausteine der Reihe nach.
Die drei Betriebskategorien der EU-Drohnenverordnung
Jeder Drohnenflug wird anhand seines Risikos einer Betriebskategorie zugeordnet:
- Offene Kategorie (Open Category): geringes Risiko, keine Genehmigung erforderlich
- Spezielle Kategorie (Specific Category): mittleres Risiko, Genehmigung oder Erklärung bei der Behörde erforderlich
- Zulassungspflichtige Kategorie (Certified Category): hohes Risiko, Regeln ähnlich wie in der bemannten Luftfahrt
Als Faustregel gilt: Je näher du an Menschen fliegst und je schwerer die Drohne ist, desto höher ist das Risiko. Erfüllt dein Flug auch nur eine Voraussetzung der offenen Kategorie nicht, fällt er automatisch in die spezielle Kategorie.
Offene Kategorie: Regeln und Abstände
Die offene Kategorie ist für die meisten Hobbyflüge und viele gewerbliche Einsätze der passende Rahmen. Eine Genehmigung brauchst du nicht, solange du diese Grundregeln einhältst:
- Deine Drohne wiegt beim Start weniger als 25 kg.
- Du fliegst in Sichtweite (VLOS) und hast die Drohne jederzeit direkt im Blick. Fliegst du mit Videobrille, steht ein Luftraumbeobachter neben dir, der die Drohne direkt sieht.
- Du fliegst höchstens 120 m über dem nächstgelegenen Punkt der Erdoberfläche. Wann eine Ausnahme an hohen Hindernissen möglich ist, erklären wir im Ratgeber Drohne höher als 120 m fliegen.
- Du überfliegst keine Menschenansammlungen.
- Du transportierst keine gefährlichen Güter und wirfst nichts ab. Was erlaubt ist, liest du in unseren Beiträgen zum Transport von Gegenständen mit der Drohne und zum Abwerfen von Gegenständen.
Flüge außerhalb der Sichtweite (BVLOS) sind in der offenen Kategorie nicht möglich. Welche Wege es dafür gibt, zeigt unser Ratgeber Drohne außerhalb der Sichtweite fliegen.
Innerhalb der offenen Kategorie gibt es drei Unterkategorien. Sie unterscheiden sich vor allem darin, wie nah du an unbeteiligte Personen heranfliegen darfst. Wie du die Abstände in der Praxis bestimmst, zeigt unser Überblick zu den Sicherheitsabständen für Drohnen. Alle Details zu den Unterkategorien findest du im Ratgeber zur offenen Kategorie.
Unterkategorie A1: Fliegen in der Nähe von Menschen
A1 ist die flexibelste Unterkategorie. Sie ist für Drohnen der Klassen C0 und C1 sowie für Bestandsdrohnen und Eigenbauten unter 250 g vorgesehen.
- Menschenansammlungen darfst du nicht überfliegen.
- Mit C0-Drohnen und anderen Drohnen unter 250 g vermeidest du den Überflug einzelner unbeteiligter Personen so gut wie möglich.
- Mit C1-Drohnen planst du deinen Flug so, dass du keine unbeteiligten Personen überfliegst.
- Überfliegst du unerwartet unbeteiligte Personen, hältst du die Zeit darüber so kurz wie möglich.
In der Praxis heißt das: In einem Park mit einzelnen Spaziergängern kannst du fliegen, über einem Stadtfest oder einem Fußballspiel nicht. Welche Regeln speziell für leichte Drohnen gelten, erklärt unser Ratgeber zu Drohnen unter 250 g.
Unterkategorie A2: Mehr Nähe mit C2-Drohnen
A2 ist für Drohnen der Klasse C2 vorgesehen und setzt das EU-Fernpiloten-Zeugnis A2 voraus.
- Zu unbeteiligten Personen hältst du mindestens 30 m horizontalen Abstand.
- Mit aktiviertem Langsamflug-Modus (Low-Speed-Modus, höchstens 3 m/s) darfst du diesen Abstand nach Bewertung von Wetter, Drohne und Umgebung auf 5 m verringern.
- Zusätzlich gilt die 1:1-Regel: Dein Abstand soll mindestens so groß sein wie deine Flughöhe. Maßgeblich ist jeweils der größere Wert.
In unserer Arbeit mit Drohnenpiloten sehen wir häufig, dass A2 für gewerbliche Einsätze besonders relevant ist, etwa bei Immobilienaufnahmen in Wohngebieten oder bei Inspektionen an Gebäuden mit Publikumsverkehr.
📌 Beispiel: Du filmst die Fassade eines Mehrfamilienhauses mit einer C2-Drohne im Langsamflug-Modus aus 15 m Höhe. Dein Mindestabstand zu Passanten liegt dann bei 15 m statt bei 5 m. Für eine Übersichtsaufnahme aus 40 m Höhe im normalen Flugmodus reichen die 30 m nicht mehr aus, dann gelten 40 m.
Unterkategorie A3: Fliegen fernab von Menschen
A3 ist für Flüge in Gebieten gedacht, in denen keine unbeteiligten Personen gefährdet werden. Hier fliegst du mit Drohnen der Klassen C3 und C4, mit Bestandsdrohnen ab 250 g und mit Eigenbauten unter 25 kg. Auch C0-, C1- und C2-Drohnen darfst du in A3 einsetzen.
- In deinem Einsatzbereich dürfen keine unbeteiligten Personen gefährdet werden.
- Zu Wohn-, Gewerbe-, Industrie- und Erholungsgebieten hältst du mindestens 150 m horizontalen Abstand.
- Betritt doch eine unbeteiligte Person deinen Einsatzbereich, empfiehlt die EASA einen Abstand von mindestens 30 m, mindestens in Höhe deiner Flughöhe und mindestens so weit, wie deine Drohne bei Höchstgeschwindigkeit in zwei Sekunden fliegt.
A3 eignet sich für Landschaftsaufnahmen, Flüge über Feldern und Wäldern oder Einsätze im ländlichen Raum. Für viele Piloten mit älteren Drohnen ab 250 g ist A3 seit 2024 die einzige Möglichkeit in der offenen Kategorie.
Übersicht: Welche Drohne darf in welcher Unterkategorie fliegen?
Die Tabelle zeigt die bestmögliche Unterkategorie für jede Drohne. In A3 darfst du mit allen Drohnen der offenen Kategorie fliegen, sofern du den EU-Kompetenznachweis A1/A3 hast.
| Drohne | Bestmögliche Unterkategorie | Wichtigste Abstandsregel | Erforderlicher Nachweis |
|---|---|---|---|
| C0, Bestandsdrohne oder Eigenbau unter 250 g | A1 | Überflug einzelner Personen vermeiden, keine Menschenansammlungen | Kein Nachweis (Handbuch lesen) |
| C1 | A1 | Kein geplanter Überflug unbeteiligter Personen | EU-Kompetenznachweis A1/A3 |
| C2 | A2 | Mindestens 30 m, im Langsamflug-Modus 5 m, zusätzlich 1:1-Regel | EU-Fernpiloten-Zeugnis A2 |
| C3, C4, Bestandsdrohne ab 250 g | A3 | 150 m zu Wohn-, Gewerbe-, Industrie- und Erholungsgebieten | EU-Kompetenznachweis A1/A3 |
⚠️ Fehler vermeiden: Viele Piloten gehen davon aus, dass ihr A2-Zeugnis sie mit jeder Drohne näher an Menschen fliegen lässt. Seit 2024 ist die Unterkategorie A2 aber nur noch Drohnen der Klasse C2 vorbehalten. Mit einer Bestandsdrohne wie der DJI Mavic 2 Pro fliegst du trotz A2-Zeugnis nur in A3, also mit 150 m Abstand zu Wohngebieten. Prüfe deshalb auch beim Gebrauchtkauf, welche Klasse die Drohne hat. Worauf du sonst beim Kauf achten solltest, erklärt unser Ratgeber zum Drohnenkauf.
Spezielle Kategorie: Genehmigung, Erklärung oder LUC
Sobald dein Flug eine Voraussetzung der offenen Kategorie nicht erfüllt, bewegst du dich in der speziellen Kategorie. Typische Beispiele sind:
- Flüge über 120 m Höhe
- Flüge außerhalb der Sichtweite
- Drohnen mit einer Startmasse ab 25 kg
- Flüge über Menschenansammlungen
- Abwurf von Gegenständen oder Transport gefährlicher Güter
Für Flüge in der speziellen Kategorie gibt es drei Wege.
Betriebsgenehmigung nach Risikobewertung: Du bewertest das Risiko deines Flugs nach der SORA-Methodik und beantragst damit bei der zuständigen Behörde eine Betriebsgenehmigung. Für häufige Einsatzarten hat die EASA vordefinierte Risikobewertungen (PDRA) veröffentlicht, die den Antrag vereinfachen. Seit September 2025 gilt die überarbeitete Fassung SORA 2.5. Die Übergangsfristen legt jedes Land selbst fest. Was sich geändert hat und welche Fristen in Deutschland und Österreich gelten, erklären wir im Ratgeber SORA 2.5: Was ist neu?. Einen Einstieg in die Methodik bietet dir unser Beitrag Was ist SORA?.
Erklärung für Standardszenarien: Für die beiden europäischen Standardszenarien reicht eine Erklärung bei der Behörde statt einer Genehmigung:
- STS-01: Flug in Sichtweite über einem kontrollierten Bodenbereich in besiedeltem Gebiet, mit einer Drohne der Klasse C5
- STS-02: Flug außerhalb der Sichtweite über einem kontrollierten Bodenbereich in dünn besiedeltem Gebiet, mit Luftraumbeobachtern und einer Drohne der Klasse C6
Als Fernpilot brauchst du dafür ein STS-Theoriezeugnis und eine abgeschlossene praktische Schulung. Eine C3-Drohne kann mit einem passenden, zertifizierten Zubehörsatz zur C5-Drohne werden.
Betreiberzeugnis LUC: Mit einem Light UAS Operator Certificate (LUC) darf ein Unternehmen bestimmte eigene Flüge selbst genehmigen. Weil der Aufwand für Organisation und Nachweise hoch ist, lohnt sich ein LUC vor allem für Dienstleister mit vielen regelmäßigen Einsätzen in der speziellen Kategorie.
In der speziellen Kategorie muss jede Drohne unabhängig von ihrer Klasse mit aktiver Fernidentifizierung fliegen. Alle Grundlagen findest du in unserem Überblick zur speziellen Kategorie. Wie du einen Antrag vorbereitest und welche Unterstützung es dabei gibt, zeigt unser Ratgeber zum SORA-Antrag.
Zulassungspflichtige Kategorie
Die zulassungspflichtige Kategorie ist für die meisten Drohnenpiloten nicht relevant. Sie betrifft Einsätze mit hohem Risiko, für die Drohne, Betreiber und Fernpilot ähnlich wie in der bemannten Luftfahrt zugelassen werden. Dazu gehören zum Beispiel:
- die Beförderung von Personen, etwa mit Lufttaxis
- der Transport gefährlicher Güter mit hohem Risiko für Dritte
- der Betrieb großer Frachtdrohnen nach Instrumentenflugregeln
- Lieferdienste über dicht besiedelten Gebieten
Diese Kategorie richtet sich vor allem an Hersteller und Betreiber von Lufttaxis, Lieferdrohnen und großen Frachtsystemen.
Drohnenklassen C0 bis C6 der EU-Drohnenverordnung
Drohnen werden anhand ihrer technischen Eigenschaften in Klassen eingeteilt. Für die offene Kategorie sind die Klassen C0 bis C4 relevant, die Klassen C5 und C6 sind für die Standardszenarien der speziellen Kategorie vorgesehen. Die Einstufung nimmt der Hersteller nach festgelegten Anforderungen vor. Die Klasse erkennst du am Kennzeichen auf der Drohne und auf der Verpackung.
| Klasse | Max. Startmasse | Wichtige Merkmale | Bestmögliche Einsatzmöglichkeit |
|---|---|---|---|
| C0 | unter 250 g | Max. 19 m/s, keine Fernidentifizierung | A1 |
| C1 | unter 900 g | Max. 19 m/s, Fernidentifizierung, Geo-Sensibilisierung | A1 |
| C2 | unter 4 kg | Fernidentifizierung, Geo-Sensibilisierung, Langsamflug-Modus | A2 |
| C3 | unter 25 kg | Fernidentifizierung, Geo-Sensibilisierung | A3 |
| C4 | unter 25 kg | Keine automatischen Flugmodi, typisch für Modellflug | A3 |
| C5 | unter 25 kg | Baut auf C3 auf, mit Zusatzanforderungen | Spezielle Kategorie (STS-01) |
| C6 | unter 25 kg | Begrenzung des Flugbereichs für Flüge außerhalb der Sichtweite | Spezielle Kategorie (STS-02) |
Alle Klassen mit ihren technischen Anforderungen erklären wir im Ratgeber zu den Drohnenklassen der EU-Drohnenverordnung. Welche Modelle welche Klasse haben, zeigt unsere Übersicht der Drohnen mit Cx-Label.
Bestandsdrohnen: Regeln für Drohnen ohne Klassenkennzeichnung
Als Bestandsdrohnen gelten Drohnen ohne Klassenkennzeichnung, die vor dem 01.01.2024 in Verkehr gebracht wurden. Seitdem dürfen neue Drohnen ohne Klassenkennzeichnung nicht mehr erstmals auf den EU-Markt kommen. Bereits vorhandene Geräte dürfen aber weiter verkauft und geflogen werden, mit diesen Einschränkungen:
- Unter 250 g: Flüge in A1, ohne EU-Kompetenznachweis
- Ab 250 g bis unter 25 kg: nur noch Flüge in A3, mit EU-Kompetenznachweis A1/A3
Wer mit einer Bestandsdrohne ab 250 g näher als 150 m an Wohngebiete heranfliegen möchte, braucht eine Drohne mit passender Klassenkennzeichnung. Welche Möglichkeiten du mit einer älteren Drohne hast, erklärt unser Ratgeber zu Bestandsdrohnen.
Registrierung, e-ID und Fernidentifizierung
Als Betreiber musst du dich registrieren, wenn deine Drohne
- 250 g oder mehr wiegt,
- bei einem Aufprall mehr als 80 Joule übertragen kann,
- eine Kamera oder einen anderen Sensor hat, der personenbezogene Daten erfassen kann, und kein Spielzeug im Sinne der EU-Spielzeugrichtlinie ist, oder
- in der speziellen Kategorie fliegt.
Du registrierst dich als Person oder Unternehmen, nicht jede einzelne Drohne. Die Registrierung gilt für alle deine Drohnen.
Deutschland: Du registrierst dich online beim Luftfahrt-Bundesamt (LBA). Die Registrierung ist ab 16 Jahren möglich und kostet einmalig 20 € für natürliche Personen und 50 € für juristische Personen.
Österreich: Du registrierst dich bei Austro Control über dronespace. Die Registrierung kostet 46,80 € und gilt drei Jahre, danach verlängerst du sie. Registrieren kannst du dich ab 18 Jahren, für jüngere Piloten übernimmt das eine erziehungsberechtigte Person. Bei der Registrierung gibst du die Polizzennummer deiner Haftpflichtversicherung an.
💡 Tipp: Schließ deine Drohnenversicherung ab, bevor du dich registrierst, dann hast du alle Angaben für den Antrag zur Hand. Der Online-Antrag selbst dauert nur wenige Minuten, deine e-ID erhältst du aber erst nach der Prüfung durch die Behörde. Plane deshalb einige Tage Puffer vor deinem ersten Flug ein.
Alle Schritte für beide Länder findest du im Ratgeber Drohne registrieren.
e-ID: Deine Betreibernummer an der Drohne
Nach der Registrierung erhältst du deine e-ID, die UAS-Betreibernummer. Diese bringst du gut sichtbar an jeder deiner Drohnen an, zum Beispiel als Aufkleber oder Plakette. Auf das Kennzeichen gehört nur der öffentliche Teil der Nummer, nicht die geheimen Zusatzzeichen. Was die e-ID genau ist und wie du sie richtig anbringst, erklären wir in den Beiträgen zur e-ID für Drohnen und zu Drohnen-Kennzeichen und Plaketten.
Fernidentifizierung: Die digitale Kennung im Flug
Drohnen der Klassen C1, C2, C3, C5 und C6 senden während des Flugs per Fernidentifizierung (Remote-ID) unter anderem diese Daten:
- deine Betreibernummer
- die Seriennummer der Drohne
- Position und Höhe der Drohne
- Flugrichtung und Geschwindigkeit
- den Standort des Fernpiloten oder des Startpunkts
Damit das funktioniert, trägst du deine e-ID inklusive der geheimen Zusatzzeichen in der App deiner Drohne ein. Behörden können die Daten mit Empfangsgeräten auslesen und so Flüge nachvollziehen. In der speziellen Kategorie ist die Fernidentifizierung für jede Drohne Pflicht, ältere Modelle rüstest du dafür mit einem Modul nach. Die Einrichtung zeigt unser Ratgeber zur Fernidentifizierung von Drohnen.
EU-Drohnenführerscheine in Deutschland und Österreich
Die EU-Drohnenverordnung kennt für die offene Kategorie zwei Kompetenznachweise. Beide gelten EU-weit und fünf Jahre lang.
EU-Kompetenznachweis A1/A3: Der kleine Drohnenführerschein
- Pflicht für C1-Drohnen und für alle Drohnen ab 250 g in der offenen Kategorie
- Online-Training und Online-Prüfung mit 40 Multiple-Choice-Fragen, bestanden ab 75 % richtigen Antworten
- Die Prüfung darfst du beliebig oft wiederholen
- Deutschland: Prüfung beim LBA, 25 € Gebühr
- Österreich: Prüfung bei Austro Control über dronespace, kostenlos
EU-Fernpiloten-Zeugnis A2: Der große Drohnenführerschein
- Erforderlich für Flüge mit C2-Drohnen in der Unterkategorie A2
- Voraussetzung ist der EU-Kompetenznachweis A1/A3
- Praktisches Selbsttraining, das du schriftlich bestätigst
- Zusätzliche Theorieprüfung
- Deutschland: Prüfung bei einer vom LBA anerkannten Stelle. Die Kosten hängen vom Anbieter ab: ab etwa 99 € bei günstigen Online-Anbietern, teils mit Sitz im Ausland, oder etwa 300 bis 400 € bei Anbietern in Deutschland mit begleitender Schulung.
- Österreich: Theorieprüfung mit 30 Fragen als Präsenzprüfung vor Ort bei Austro Control, die Anmeldung kostet 69,60 €
Wann du welchen Nachweis brauchst und wie du dich vorbereitest, erklärt unser Ratgeber zum EU-Drohnenführerschein. Alles zu Prüfung und Selbsttraining für A2 findest du im Beitrag zum EU-Fernpiloten-Zeugnis A2. Einen Kostenvergleich liefert unser Artikel Was kostet ein Drohnenführerschein?.
Verlängerung: Deinen Nachweis rechtzeitig erneuern
Dein Kompetenznachweis verlängert sich nicht automatisch. So läuft die Verlängerung:
- Deutschland: Ab zwölf Monate vor Ablauf verlängerst du online in deinem LBA-Konto. Du wählst zwischen einem Auffrischungskurs und einer erneuten Prüfung, die Gebühr beträgt 15 €. Hast du zusätzlich ein A2- oder STS-Zeugnis, verlängerst du nur den höchsten Nachweis, die niedrigeren gelten dann mit.
- Österreich: Die Verlängerung läuft über dronespace, für A1/A3 ist sie kostenlos.
Läuft dein Nachweis ab, beginnst du wieder beim EU-Kompetenznachweis A1/A3. Den Ablauf Schritt für Schritt zeigt unser Ratgeber Drohnenführerschein verlängern.
Mindestalter für Fernpiloten
In Deutschland und Österreich liegt das Mindestalter für Fernpiloten in der offenen und speziellen Kategorie bei 16 Jahren. Kein Mindestalter gilt in drei Fällen:
- Du fliegst eine C0-Drohne, die ein Spielzeug im Sinne der EU-Spielzeugrichtlinie ist.
- Du fliegst eine selbst gebaute Drohne unter 250 g.
- Du fliegst unter direkter Aufsicht eines Fernpiloten, der die vorgeschriebenen Kompetenzen hat.
Für Modellflug im Rahmen von Luftsportverbänden können abweichende Regeln gelten. Welche Altersgrenzen für die Registrierung gelten und was das für Jugendliche bedeutet, erklärt unser Ratgeber zum Mindestalter für Drohnen.
Versicherungspflicht für Drohnen
Die Versicherungspflicht ergibt sich nicht aus der EU-Drohnenverordnung, sondern aus nationalem Recht. In Deutschland und Österreich ist sie klar geregelt:
- Deutschland: Nach § 43 Luftverkehrsgesetz (LuftVG) brauchst du für jede Drohne eine Haftpflichtversicherung, unabhängig von Gewicht und Art der Nutzung.
- Österreich: Nach § 24j Luftfahrtgesetz (LFG) ist eine Haftpflichtversicherung ebenfalls Pflicht. Ohne Polizzennummer kannst du dich bei Austro Control nicht registrieren.
Die Mindestdeckung beträgt 750.000 Sonderziehungsrechte, je nach Wechselkurs rund 850.000 bis 950.000 €. Eine normale Privathaftpflichtversicherung deckt Drohnen meist nicht ab. Wer gewerblich fliegt, sollte auf höhere Deckungssummen und eine Deckung im Ausland achten. Ohne Versicherung riskierst du ein Bußgeld und haftest im Schadensfall mit deinem Privatvermögen.
Tarife und Auswahlkriterien vergleichen wir in den Ratgebern zur Drohnen-Haftpflichtversicherung und zur Drohnenversicherung in Österreich.
Deine Pflichten als Betreiber und Fernpilot
Die EU-Drohnenverordnung unterscheidet zwei Rollen. Der Betreiber ist für die Drohne verantwortlich, der Fernpilot steuert sie. Fliegst du privat mit deiner eigenen Drohne, bist du beides. Im gewerblichen Einsatz fallen die Rollen oft auseinander, etwa wenn ein Unternehmen als Betreiber registriert ist und Mitarbeiter als Fernpiloten fliegen.
Als Betreiber registrierst du dich, bringst die e-ID an, hältst die Fernidentifizierung aktuell, schließt die Versicherung ab und stellst sicher, dass nur qualifizierte Fernpiloten fliegen.
Als Fernpilot hast du den passenden Kompetenznachweis, prüfst vor dem Flug Geo-Zonen, Wetter und den Zustand der Drohne und hältst dich im Flug an die Regeln deiner Unterkategorie.
Wer welche Aufgaben übernimmt, erklären wir ausführlich im Beitrag Drohnenbetreiber und Drohnenpilot. Weitere Pflichten im Überblick:
- Unterlagen mitführen: Bei einer Kontrolle solltest du deinen Kompetenznachweis und den Versicherungsnachweis vorzeigen können. Welche Dokumente sinnvoll sind, steht im Beitrag Welche Unterlagen musst du als Drohnenpilot mitführen?.
- Nachtflug: Fliegst du nachts, muss das grüne Blinklicht deiner Drohne eingeschaltet sein. Drohnen der Klassen C1 bis C3 sind damit ausgestattet. Was du sonst beachten musst, erklärt unser Ratgeber Drohne nachts fliegen.
- Modellflugvereine: Vereine und Verbände können eine eigene Betriebsgenehmigung erhalten, mit abweichenden Regeln für ihre Mitglieder.
- Bußgelder: Verstöße gegen die Regeln können teuer werden. Welche Beträge drohen, zeigt unser Überblick Welche Bußgelder drohen beim Drohnenflug?.
Geo-Zonen: Wo du in Deutschland und Österreich fliegen darfst
Die EU-Drohnenverordnung erlaubt jedem Mitgliedstaat, eigene geografische Gebiete festzulegen, in denen Drohnenflüge eingeschränkt, nur mit Zustimmung erlaubt oder verboten sind. Typische Beispiele sind Flughäfen, Naturschutzgebiete, Industrieanlagen, Wohngrundstücke oder Einsatzorte von Polizei und Rettungskräften. Außerhalb solcher Gebiete darfst du fliegen, sofern du alle anderen Regeln einhältst.
Deutschland: Die geografischen Gebiete sind in § 21h der Luftverkehrs-Ordnung (LuftVO) geregelt. Wichtig: Diese Regeln gelten auch dann, wenn ein Gebiet auf keiner Karte eingezeichnet ist. Karten sind ein Hilfsmittel, die Verantwortung für die Prüfung liegt bei dir. In Kontrollzonen an Flughäfen gelten seit August 2026 zusätzlich die neuen Zonenregeln der DFS. Alle nationalen Besonderheiten fasst unser Ratgeber Drohnen Gesetze in Deutschland zusammen.
Österreich: Austro Control legt die Zonen fest und zeigt sie auf der Karte von dronespace. In Kontrollzonen beantragst du dort eine digitale Freigabe. Die österreichischen Zonentypen und Bewilligungen erklärt unser Ratgeber Drohnen Gesetze in Österreich.
🛠 Tool: Mit der kostenlosen Karte auf der skyzr Startseite prüfst du vor jedem Flug die Geo-Zonen an deinem Standort, auf Basis offizieller Kartendaten für Deutschland und Österreich. Dort findest du auch Hinweise, wie ein Flug in einer Geo-Zone trotzdem möglich werden kann. Alternativ nutzt du DIPUL in Deutschland oder dronespace in Österreich.
Wie du einen Flug Schritt für Schritt vorbereitest, zeigt unser Ratgeber Drohnenflug planen. Die Kurzantwort auf die häufigste Frage liefert der Beitrag Wo darf ich mit meiner Drohne fliegen?.
Häufige Fehler vermeiden
In der Praxis begegnen uns immer wieder dieselben Stolperfallen, die sich leicht vermeiden lassen:
- Registrierung vergessen: Auch eine Mini-Drohne unter 250 g mit Kamera erfordert eine Registrierung als Betreiber.
- Fehlende e-ID: Die Kennzeichnung ist Pflicht, ein Aufkleber mit dem öffentlichen Teil der Nummer genügt.
- Nur der Hersteller-App vertrauen: Die Zonen in Hersteller-Apps decken sich nicht immer mit den nationalen Geo-Zonen. Prüfe deshalb zusätzlich mit offiziellen Kartendaten.
- Unterkategorie falsch eingeschätzt: Maßgeblich ist die Klasse deiner Drohne, nicht allein dein Führerschein.
⚠️ Fehler vermeiden: Wer die Verlängerung seines Kompetenznachweises verpasst, darf nach Ablauf nicht mehr fliegen und muss mit dem Online-Training und der Prüfung für A1/A3 komplett neu beginnen. Trag dir das Ablaufdatum deshalb in den Kalender ein und verlängere, sobald es zwölf Monate vorher möglich ist.
Weitere Missverständnisse rund um Drohnenregeln haben wir in unserem Beitrag Die 10 häufigsten Drohnen-Irrtümer zusammengestellt.
Zusammenfassung
- Die EU-Drohnenverordnung gilt in der EU sowie in Norwegen, Island, Liechtenstein und der Schweiz, ergänzt durch nationale Geo-Zonen.
- Die meisten Flüge finden in der offenen Kategorie ohne Genehmigung statt, mit maximal 120 m Höhe, in Sichtweite und ohne Überflug von Menschenansammlungen.
- Die Klasse deiner Drohne bestimmt die Unterkategorie: A1 für C0 und C1, A2 nur für C2, A3 für C3, C4 und Bestandsdrohnen ab 250 g.
- Ab 250 g oder mit Kamera registrierst du dich als Betreiber, in Deutschland einmalig beim LBA, in Österreich alle drei Jahre bei Austro Control.
- Für Drohnen ab 250 g und C1-Drohnen brauchst du den EU-Kompetenznachweis A1/A3, für A2-Flüge mit C2-Drohnen zusätzlich das EU-Fernpiloten-Zeugnis. Beide verlängerst du alle fünf Jahre.
- Eine Haftpflichtversicherung ist in Deutschland und Österreich Pflicht, unabhängig davon, ob du privat oder gewerblich fliegst.
Nächste Schritte
So fliegst du in Deutschland oder Österreich legal mit deiner Drohne:
- Versicherung abschließen: Ohne Haftpflichtversicherung darfst du nicht fliegen.
- Als Betreiber registrieren: Beim LBA oder bei Austro Control, du erhältst deine e-ID.
- e-ID anbringen und eintragen: Gut sichtbar an der Drohne und, falls vorhanden, in der Fernidentifizierung.
- Kompetenznachweis erwerben: Den EU-Kompetenznachweis A1/A3 brauchst du ab 250 g und für C1-Drohnen.
- Geo-Zonen prüfen: Vor jedem Flug mit der Karte auf der skyzr Startseite.
Damit du dabei den Überblick behältst, verwaltest du mit flightstack by skyzr deine Drohnen, dokumentierst deine Flüge im Fluglogbuch und rufst Wetterdaten für die Flugvorbereitung ab. Die Registrierung ist kostenlos.
Häufige Fragen zur EU-Drohnenverordnung 2026
Das hängt von deiner Drohne ab. Für C0-Drohnen und andere Drohnen unter 250 g brauchst du keinen Nachweis. Für C1-Drohnen und alle Drohnen ab 250 g ist mindestens der EU-Kompetenznachweis A1/A3 Pflicht. Für Flüge mit C2-Drohnen in der Unterkategorie A2 brauchst du zusätzlich das EU-Fernpiloten-Zeugnis A2.
Nein, du registrierst dich selbst als Betreiber, nicht die einzelne Drohne. Pflicht ist das, sobald deine Drohne 250 g oder mehr wiegt oder eine Kamera hat, die kein Spielzeug ist. In Deutschland registrierst du dich einmalig beim LBA, in Österreich alle drei Jahre bei Austro Control.
Ja, aber eingeschränkt. Bestandsdrohnen unter 250 g darfst du weiter in der Unterkategorie A1 fliegen. Bestandsdrohnen ab 250 g sind seit 2024 auf die Unterkategorie A3 beschränkt, also mit mindestens 150 m Abstand zu Wohn-, Gewerbe-, Industrie- und Erholungsgebieten.
Nach Ablauf darfst du nicht mehr fliegen und beginnst wieder mit Online-Training und Prüfung für A1/A3. Verlängern kannst du in Deutschland ab zwölf Monate vor Ablauf online beim LBA für 15 €. In Österreich läuft die Verlängerung über dronespace und ist für A1/A3 kostenlos.
Ja, in allen EU-Staaten sowie in Norwegen, Island, Liechtenstein und der Schweiz. Du registrierst dich nur in deinem Wohnsitzland. Vor Ort musst du aber die nationalen Geo-Zonen und gegebenenfalls eine abweichende Versicherungspflicht beachten.
In Deutschland und Österreich ab 16 Jahren. Ohne Mindestalter darfst du C0-Spielzeugdrohnen und selbst gebaute Drohnen unter 250 g fliegen oder unter direkter Aufsicht eines qualifizierten Fernpiloten. Registrieren kannst du dich in Deutschland ab 16, in Österreich ab 18 Jahren.
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