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DJI Fly App: Aufnahmemodi fehlen – das steckt dahinter

DimitriVON DimitriVERÖFFENTLICHT 3 MIN. LESEZEIT
dji mini 2 test quickshot modi
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Du startest die DJI Fly App, tippst auf das Icon oberhalb des Auslösers – und plötzlich kannst du nur zwischen Foto und Video wechseln. QuickShots, 4K-Auflösung oder Hyperlapse: alles weg.

Kurz gesagt: Der Grund ist fast immer eine fehlende Speicherkarte. Drohnen wie die DJI Mini 2, Mini 2 SE oder Mini 4K haben keinen internen Speicher. Ohne eingelegte microSD zeigt die DJI Fly App nur einen reduzierten Funktionsumfang an – das ist kein Fehler, sondern beabsichtigtes Verhalten.

Warum fehlen die Aufnahmemodi ohne Speicherkarte?

Drohnen der DJI-Mini-Serie (Mini 2, Mini 2 SE, Mini 4K) besitzen keinen fest verbauten internen Speicher für Aufnahmen. Wenn keine microSD-Karte eingelegt ist, kann die Drohne Fotos und Videos nur in stark reduzierter Auflösung (720p) als Cache auf dem verbundenen Smartphone zwischenspeichern.

Da für Funktionen wie QuickShots oder 4K-Aufnahmen zwingend ausreichend Schreibgeschwindigkeit und Speicherplatz benötigt werden, blendet die DJI Fly App diese Modi ohne Speicherkarte komplett aus. Das ist kein Softwarefehler – du musst nichts zurücksetzen oder neu installieren.

Sobald eine kompatible microSD-Karte korrekt eingelegt ist, erscheinen alle Aufnahmemodi wieder wie gewohnt.

💡 Tipp: Für alle aktuellen DJI-Mini-Modelle empfiehlt DJI Karten mit mindestens UHS-I Speed Class 3 (U3 / V30). Das ist die Mindestvoraussetzung für ruckelfreie 4K-Aufnahmen. Bewährte Optionen sind die SanDisk Extreme oder Samsung EVO Plus ab 32 GB.

Was tun, wenn das Problem trotz eingelegter Karte bleibt?

Manchmal fehlen die Modi auch mit eingesteckter Karte. Das passiert häufiger als gedacht – vor allem bei neuen Karten oder nach App-Updates. Diese Schritte helfen in den meisten Fällen:

  1. Karte in der DJI Fly App formatieren: Kameraeinstellungen → Speicher → Formatieren. Damit stellst du sicher, dass das Dateisystem der Karte kompatibel ist.
  2. App und Firmware aktuell halten: Veraltete App-Versionen können zu abweichendem Verhalten führen. Prüfe in der DJI Fly App unter „Profil“, ob Updates verfügbar sind.
  3. Karte vollständig einrasten: Die microSD muss hörbar einschnappen. Ist sie nur halb eingesteckt, wird sie von der Drohne nicht erkannt.
  4. Drohne neu starten: Nach dem Einlegen der Karte kurz aus- und wieder einschalten.

Wenn nach diesen Schritten weiterhin nicht alle Modi erscheinen, lohnt ein Blick auf die DJI-Kompatibilitätsliste für empfohlene Speicherkarten – nicht jede Karte, die technisch passt, wird auch offiziell unterstützt.

Welche Modelle haben internen Speicher – und welche nicht?

Das ist ein häufiger Punkt der Verwirrung beim Kauf oder beim ersten Flug:

Kein interner Speicher (Speicherkarte zwingend erforderlich):

  • DJI Mini 2
  • DJI Mini 2 SE
  • DJI Mini 4K
  • DJI Mavic Mini

Mit internem Speicher (Speicherkarte optional, aber empfohlen):

  • DJI Mini 4 Pro (2 GB intern – für kurze Tests ausreichend, für längere Sessions nicht)
  • DJI Mini 5 Pro (42 GB intern)
  • DJI Air 3S
  • DJI Mavic 4 Pro (64 GB intern)

Der interne Speicher der Mini 4 Pro reicht für wenige Minuten 4K-Material. Wer ernsthaft filmt, braucht auch dort eine Speicherkarte. Bei neueren Modellen wie der Mini 5 Pro oder Mavic 4 Pro ist der interne Speicher dagegen großzügig bemessen – eine Karte bleibt trotzdem sinnvoll als Backup.

Eine vollständige Übersicht aller DJI-Drohnen mit internem Speicher findest du in unserem Ratgeber: Drohnen mit internem Speicher.

Alle Details rund um deinen Einstieg ins Drohnenfliegen – von der ersten Inbetriebnahme bis zu typischen Anfängerfehlern – findest du in unserem ultimativen Guide: Drohne fliegen lernen.

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