Bevor du eine neue Drohne kaufst, lohnt sich ein Blick auf den Speicher: Manche Modelle haben internen Speicher eingebaut, andere nicht und der Unterschied kann im Alltag durchaus relevant sein.
Kurz gesagt: Viele aktuelle Drohnen verfügen über internen Speicher, der aber meist so klein ist, dass du ihn nur als Notfalllösung nutzen solltest. Für längere Flüge und hochaufgelöstes Videomaterial brauchst du in der Regel zusätzlich eine Speicherkarte.
Übersicht: Aktuelle Drohnen mit internem Speicher (2026)
Die folgende Tabelle zeigt bekannte und aktuelle Drohnenmodelle mit internem Speicher. Modelle ohne internen Speicher – wie die DJI Mini 2 SE oder die Autel EVO Nano-Serie – sind hier nicht aufgeführt.
| Drohne | Interner Speicher |
|---|---|
| DJI Mini 3 Pro | ca. 1,2 GB |
| DJI Mini 4 Pro | 2 GB |
| DJI Mini 5 Pro | 42 GB |
| DJI Air 2S | 8 GB |
| DJI Air 3 | 8 GB |
| DJI Air 3S | 42 GB |
| DJI Mavic 3 | 8 GB |
| DJI Mavic 3 Classic | 8 GB |
| DJI Mavic 3 Pro | 8 GB |
| DJI Mavic 3 Cine | 1 TB (SSD) |
| DJI Mavic 3 Pro Cine | 1 TB (SSD) |
| DJI Mavic 3 Enterprise | 64 GB |
| DJI Mavic 3 Thermal | 64 GB |
| DJI Mavic 4 Pro | 512 GB (SSD) |
| DJI Avata | 20 GB |
| DJI Avata 2 | 46 GB |
| Autel EVO II Pro V3 | 8 GB |
| Autel EVO Lite Serie | 6 GB |
| Autel EVO Max 4T | 64 GB |
| Autel EVO Max 4N | 64 GB |
| Hover Air X1 | 32 GB |
| Hover Air X1 Pro | 32 GB |
| Hover Air X1 ProMax | 64 GB |
⚠️ Hinweis: Die Hover Air X1 (Original) hat keinen microSD-Kartensteckplatz – der interne Speicher ist hier die einzige Speicheroption. X1 Pro und X1 ProMax unterstützen zusätzlich microSD-Karten bis 1 TB.
Was der interne Speicher in der Praxis bedeutet
Bei Drohnen wie der DJI Mini 3 Pro (ca. 1,2 GB) oder der DJI Mini 4 Pro (2 GB) reicht der interne Speicher für wenige Minuten 4K-Material – er ist also eher eine Absicherung für den Fall, dass du die Speicherkarte vergessen hast, als eine echte Alternative.
Anders sieht es bei neueren Modellen aus: Die DJI Mini 5 Pro und Air 3S kommen mit 42 GB, die DJI Mavic 4 Pro sogar mit einer 512-GB-SSD. Bei diesen Modellen ist der interne Speicher tatsächlich alltagstauglich.
Die Cine-Varianten der Mavic 3-Serie haben ebenfalls eine schnelle 1-TB-SSD eingebaut – das ist kein Zufall: Für Apple ProRes-Aufnahmen sind extrem hohe Schreibgeschwindigkeiten nötig, die normale microSD-Karten nicht liefern können.
💡 Tipp: Auch wenn deine Drohne über ausreichend internen Speicher verfügt, lohnt sich eine Speicherkarte als Backup – besonders bei langen Einsätzen. Schreibgeschwindigkeit und Zuverlässigkeit spielen bei der Kartenwahl eine wichtige Rolle.
Du willst wissen, welche Drohne zu deinem Einsatzzweck und Budget passt? In unserem Drohnen-Kaufratgeber helfen wir dir, das richtige Modell zu finden.
Häufige Fragen zum internen Speicher
Ja – sofern noch genug freier Speicher vorhanden ist. Bei kleinen internen Speichern wie 2 GB hast du aber nur wenige Minuten 4K-Aufnahmezeit. Für längere Flüge solltest du immer eine Speicherkarte dabei haben. Fliegen ohne aufzunehmen ist natürlich auch mit vollem Speicher möglich.
Bei DJI-Drohnen geht das in der DJI Fly App unter Einstellungen → Kamera → Speicher. Du kannst dort festlegen, ob Aufnahmen auf dem internen Speicher oder der eingesetzten Karte gespeichert werden.
Ja – bei den meisten Modellen direkt über die zugehörige App. Bei DJI findest du die Option ebenfalls im Kamera-Menü der DJI Fly App.
