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skyzr
Speziell für BVLOS-Betrieb aus Drone-in-a-Box

BVLOS möglich machen – mit Air Risk Mitigation auf Basis belastbarer Messdaten

Ohne belastbare Luftraumdaten bleibt der Antrag stecken. Wir liefern die Messung und Auswertung, die deinen BVLOS-Betrieb genehmigungsfähig macht.

openAir multitrack im Feldeinsatz
Warum Air Risk Mitigation

Die Air Risk Mitigation entscheidet, ob dein BVLOS-Betrieb genehmigungsfähig und wirtschaftlich ist

Je niedriger die Luftrisikoklasse (ARC), desto weniger musst du im laufenden Betrieb absichern – und desto niedriger fällt dein SAIL aus.

  • Ohne Sichtkontakt zählt das Luftrisiko

    Fliegst du ohne Sichtkontakt und ohne Beobachter, ist eine Begegnung mit bemannter Luftfahrt das größte Risiko. Wie hoch es in deinem Gebiet ist, legt die Luftrisikoklasse (ARC) fest.
  • Hohe ARC bedeutet hohen Aufwand

    Je höher die ARC, desto mehr musst du taktisch absichern: Luftraumbeobachtung, Detect and Avoid, zusätzliche Verfahren. Das kostet Technik und Personal und hebt deinen SAIL.
  • Strategische Mitigation senkt beides

    Weist du mit Messdaten nach, dass im Betriebsvolumen wenig Verkehr ist, sinkt die ARC schon vor dem Flug. Das spart dir taktischen Aufwand und hält deinen Betrieb in einem niedrigeren SAIL.
Das Risiko

Warum es ohne Datengrundlage schwierig wird

Ohne Messdaten aus deinem Betriebsvolumen stützt sich die Bewertung auf Annahmen und Statistik – und beides wird konservativ ausgelegt.

  • Annahmen werden konservativ bewertet

    Annahmen ohne Messdaten bewertet die Behörde konservativ. Im Zweifel bleibt die höhere ARC stehen.
  • Allgemeine Statistik statt realer Verkehr

    Im unkontrollierten Luftraum hat auch die Behörde nur allgemeine Luftfahrtstatistiken. Die bilden den tatsächlichen Verkehr in deinem Betriebsvolumen oft nicht ab – Segelflug, Paragleiter und Rettungshubschrauber inklusive.
  • ARC-b braucht einen Nachweis

    Laut EASA-Leitlinien kann ein Luftraum als ARC-b eingestuft werden, wenn mindestens 50 % des bemannten Luftverkehrs detektierbar sind. Diesen Anteil musst du für dein Betriebsvolumen belegen, und das geht nur mit Messdaten.
  • Nachbesserungen kosten Monate

    Rückfragen, Auflagen und Nachbesserungen verschieben den Betriebsstart um Monate — Messdaten brauchen dann ohnehin Vorlauf.
Die Lösung

Vier Bausteine für eine erfolgreiche Air Risk Mitigation

Hardware allein hilft nicht. Der Wert entsteht aus Erfassung, Auswertung und der Einbringung in den Antrag.

  • 01 — openAir multitrack

    All-in-One-Empfänger für ADS-B, Mode-A/C/S, FLARM, OGN, PilotAware, FANET, ADS-L und UAT978 mit integriertem GNSS-Modul. Optional, aber erst mit Messdaten vor Ort wird der Bericht wirklich belastbar.
  • 02 — Datenerfassung

    Bis zu drei Monate durchgehende Aufzeichnung im Betriebsgebiet. Jede Meldung GNSS-synchron zeitgestempelt.
  • 03 — Luftverkehrsbericht

    Auswertung und Berichtserstellung in wingman: detektierte Luftfahrzeuge nach Kategorie, Quelle sowie Mindest- und Maximalflughöhe im Detektionsvolumen.
  • 04 — Expertenbegleitung

    Unsere Experten bringen den Bericht als Air Risk Mitigation in deinen Antrag für die Specific Category ein.
Baustein 01 — Hardware

Ein Empfänger für alle relevanten Protokolle

Der openAir multitrack erfasst bemannte Luftfahrt und Drohnen über alle gängigen Protokolle – die Datengrundlage für den Bericht.

Luftprotokolle
ADS-B / Mode-A/C/S, UAT978 (alternativ), FLARM, OGN, PilotAware, FANET, ADS-L
Drohnenerkennung
Drone Remote ID über WiFi und Bluetooth — ohne Zusatzhardware
Zeitstempel
GNSS-synchron in Nanosekunden-Auflösung — Basis für Duplikatfilterung und Multilateration
Anbindung
Ethernet, WiFi, Bluetooth oder optionales 4G-LTE-Modem
Installation
Eine Kombiantenne für 868 und 1090 MHz, unter 5 W Leistungsaufnahme, keine beweglichen Teile
Einsatzort
Desktop-Gehäuse oder robuste Outdoor-Variante für Mast und Freifeld
Sensor und Kombiantenne im Feldeinsatz
Baustein 02 — Ablauf

Von der Installation zum Antrag

Erfassung braucht Vorlauf. Wer im Sommer fliegen will, muss im Frühjahr messen.

  1. Standortwahl

    Woche 1 — SORA-Pufferzonen in wingman planen, Montagepunkt wählen, mit unserer Beratung.
  2. Installation

    Woche 2 — du montierst Empfänger und Kombiantenne nach unserer Anleitung, Anbindung und Empfang prüfen.
  3. Datenerfassung

    Bis zu 3 Monate — durchgehende Aufzeichnung aller detektierten Luftraumteilnehmer.
  4. Auswertung

    2 Wochen — skyzr wertet die Daten in wingman aus und erstellt den Luftverkehrsbericht.
  5. Einbringung

    Laufend — Begleitung des Antrags in der Specific Category durch unsere Experten.

Als Radius dient die von der wingman-Software automatisch berechnete Adjacent Area — dazu Position in Dezimalform und Abfragezeitraum.

Baustein 03 — Der Bericht

Was im Luftverkehrsbericht steht

Anzahl je Kategorie, Detektionsquelle und Höhenbereich — die drei Dimensionen, nach denen die Behörde fragt.

Detektierte Luftfahrzeuge nach Quelle und Kategorie

Auszug aus einem Bericht

Anzahl sowie niedrigste und höchste erfasste Flughöhe je Luftfahrzeugkategorie, gruppiert nach Detektionsquelle.

Jede Kategorie und Quelle lässt sich auf frei wählbare Höhenbereiche einschränken — etwa auf das Betriebsvolumen, in dem eine Begegnung überhaupt möglich ist.
Kategorie nach QuelleAnzahlMin. Höhe (ft)Max. Höhe (ft)
ADS-B91340012025
GliderSailplane7395011050
Large153505550
Light56372512025
ParachutistSkydiver244507625
Rotorcraft1734008250
Small247008100
UltralightHangGliderParaglider637258175
FANET90011837
HangGlider436679304
ParaGlider86011837
FLARM36584615380
Glider31584615380
Helicopter158895994
ParaGlider166108835
PoweredAircraft366927919
Gesamt262015380
Baustein 04 — Einbringung

Wie der Bericht in den Antrag wirkt

Aus den Messdaten wird eine Air Risk Mitigation, die in die SORA-Analyse deines Antrags eingeht.

  1. Verkehr belegen

    Erfasste Daten zeigen, welche Luftfahrzeuge in der von wingman berechneten Adjacent Area tatsächlich verkehren.
  2. Detektierbarkeit nachweisen

    Der Bericht belegt, über welches Protokoll sie detektierbar sind — auch während des Fluges (TMPR).
  3. Situationsbewusstsein erhöhen

    Zusammen mit weiteren Mitigationen entsteht ein erheblich verbessertes Situationsbewusstsein.
  4. Als Mitigation einbringen

    Einbringung als Air Risk Mitigation in die SORA-Analyse deines Antrags.

Typische begleitende Mitigationen

  • NOTAM-Ausgabe für alle Luftverkehrsteilnehmer bei Flügen über 120 m AGL
  • UTM-Eintrag des Fluges
  • FLARM-Sender auf der Drohne
  • DJI AirSense detektiert zusätzlich ADS-B-kooperative Luftfahrzeuge

Welche Mitigationen sinnvoll sind, hängt vom Betriebskonzept ab. Wir stimmen die Kombination gemeinsam mit dir ab.

Referenzen

Diese Form der Mitigation haben wir bereits mehrfach erfolgreich angewandt

Ein Auszug der Drohnenbetreiber, deren Antrag wir mit einem Luftverkehrsbericht begleitet haben.

KIONIQ
Wichtiger Hinweis: Eine Gewähr für den Erfolg des Antrags kann nicht übernommen werden. Die Entscheidung liegt bei der zuständigen Behörde. Wir liefern die Datengrundlage und die fachliche Begleitung.
Leistungsumfang

Was im Paket enthalten ist

Alles, was du für den Nachweis gegenüber der Behörde brauchst. Das Angebot stimmen wir auf dein Betriebsgebiet ab.

  • Empfänger openAir multitrackKauf der Hardware in der Konfiguration, die zu deinem Betriebsgebiet passt, inklusive Kombiantenne.
  • Beratung zur HardwarekonfigurationWir beraten dich bei Auswahl und Montagepunkt, ausgehend von der in wingman berechneten Adjacent Area.
  • Anleitung für die MontageDu montierst vor Ort nach unserer Anleitung, wir prüfen Anbindung und Empfangsgüte mit dir.
  • Datenerfassung über bis zu drei MonateLaufende Erfassung von ADS-B, FLARM, FANET und weiteren Protokollen im Betriebsvolumen. Laufende Auswertungen möglich.
  • LuftverkehrsberichtAuswertung nach Quelle, Kategorie und Höhenbereich als Nachweis für deine Air Risk Mitigation.
  • Begleitung des AntragsWir bringen den Bericht in deine SORA ein und beantworten Rückfragen der Behörde.
Noch Fragen?

Häufige Fragen und Antworten zum Luftverkehrsbericht

Zu Messdauer, Montage und Geltungsbereich des Berichts beantworten wir hier die häufigsten Fragen.

Bis zu drei Monate durchgehend. Der Zeitraum muss aussagekräftig für dein Betriebsvolumen sein — im alpinen Raum heißt das zum Beispiel, die Segelflug- und Gleitschirmsaison abzudecken. Dazu kommen rund zwei Wochen für Auswertung und Bericht.

Den Montagepunkt wählst du. Wir beraten dich dabei, ausgehend von der in wingman berechneten Adjacent Area. Montiert wird vor Ort von dir — Hardware und Anleitung kommen von uns. Nötig sind freie Sicht für die Kombiantenne, Strom und eine Anbindung — Ethernet, WiFi oder das optionale 4G-LTE-Modem. Die Outdoor-Variante ist für Mast und Freifeld gebaut.

Nein. Ein Bericht gilt für das gemessene Detektionsvolumen und den erfassten Zeitraum. Wer mehrere Gebiete betreibt, braucht je Gebiet eine Erfassung — dafür ist der Kauf des Empfängers die günstigere Variante.

In der Regel nicht. Das Paket ist auf BVLOS-Betrieb zugeschnitten, bei dem die Begegnung mit bemannter Luftfahrt das dominierende Restrisiko ist. Ob es für dein Vorhaben nötig ist, klären wir im Erstgespräch.

Nein. Eine Gewähr für den Erfolg des Antrags kann nicht übernommen werden, die Entscheidung liegt bei der zuständigen Behörde. Diese Form der Mitigation haben wir bereits mehrfach erfolgreich angewandt — wir liefern die Datengrundlage und die fachliche Begleitung.

Betriebsgebiet schon im Kopf? Vereinbare ein Erstgespräch oder schreib an office@skyzr.com.

Weitere Leistungen

Mehr als der Luftverkehrsbericht

Der Bericht ist ein Baustein deines Antrags. Diese beiden Leistungen ergänzen ihn – für die Genehmigung und für den laufenden Betrieb.

  • SORA-Beratung

    Risikoanalyse, Betriebskonzept und Antrag für die Specific Kategorie — wir begleiten dich durch den kompletten SORA-Prozess bis zum Betriebshandbuch.Mehr erfahren →
  • Situational Awareness

    Empfänger in deinem Betriebsgebiet machen den tatsächlichen Luftverkehr sichtbar — Hardware und Anleitung von uns, als laufendes Lagebild für deine Fernpiloten.Mehr erfahren →